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Goethes „Faust“ ist der Klassiker deutschen Literatur schlechthin: ehrfurchtgebietend, gewaltig und für so manchen Theaterfreund auch ein wenig veraltet und verstaubt. Dass der Stoff jedoch alles andere als staubtrocken sein muss, bewies am 20. April 2026 das Paderborner Theater in der Aula der Sekundarschule Am Eresberg.
Auf Einladung der Schule gastierte das Ensemble mit Felix Krakaus moderner Inszenierung „Faust 1+2+3“. Im Publikum saßen die Schülerinnen und Schüler der Kurse „Darstellen und Gestalten“ sowie die Deutsch-Erweiterungskurse der Jahrgangsstufen 9 und 10.
Die Geschichte ist bekannt: Dr. Heinrich Faust, lebensmüde, aber wissensdurstig, schließt einen Pakt mit Mephisto. Was folgt, ist eine Verkettung dramatischer Ereignisse. Krakaus Inszenierung blieb nicht beim klassischen ersten Teil stehen. Mit einem rasanten Erzähltempo wagte sich das Ensemble auch an den als „unspielbar“ geltenden zweiten Teil und setzte mit einem fiktiven dritten Teil noch eins oben drauf.
Anstatt in Ehrfurcht zu erstarren, hinterfragten die Figuren auf der Bühne mit viel Witz ihre eigenen Rollen. „Worin besteht der Sinn des Lebens?“ und „Was darf man heute kritisch sehen?“
Die Aufführung wurde zu einem großen Erfolg. Viel Applaus belohnte das Ensemble für ihre energiegeladene Leistung.




